Vor ein paar Wochen hatte ich das große Glück, für ein Kasseler Magazin Fotos beim Konzert von Clueso machen zu dürfen. (An dieser Stelle vielen Dank an Casselfornia für diese Möglichkeit).

Als großer Clueso Fan habe ich natürlich sofort ja gesagt, erstens wegen der Möglichkeit mal bei einem wirklich bekannten Künstler Live-Fotos machen zu dürfen und zweitens natürlich, um selber das Konzert zu genießen.

Konzertfotografie: Traum oder Albtraum?

Konzert-Fotos stellen eine ziemliche Herausforderung dar. Zum einen ist es im Konzertgraben ziemlich eng und man teilt sich diesen mit einigen anderen Kollegen. Zum anderen darf man genau drei Titel lang fotografieren und muss den Graben den verlassen – danach kann man nur noch aus dem Zuschauerraum Fotos machen.

Zusätzlich sind die Lichtverhältnisse bei Konzerten alles andere als optimal. Ein lichtstarkes Objektiv und eine Kamera, die hohe ISO-Einstellungen erlaubt, sind da von Vorteil.

Clueso

Clueso war der Hauptakt des Abends – entsprechend gut gefüllt war das Zelt. Aus fotografischer Sicht war das Konzert recht schwierig. Zumindest bei den ersten drei Liedern war alles immer in ein Farbenmeer getaucht. Dadurch waren auch die Musiker – inklusive Clueso – meist nur „farbig“. Selbst Clueso selber hatte nur selten einen eigenen Verfolger-Spot.

Musikalisch gesehen war es ein toller Abend. Clueso schafft es immer in wenigen Minuten das Publikum anzuheizen und die Stimmung bis zum Schluß zu halten. Er ist einfach ein klasse Live Künstler.